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Freitag, 18. Mai 2012

Wir möchten uns in vier Grundwerten definieren:

Christusdienend
Die Anbetung und das Lob Gottes stehen im Zentrum aller Tätigkeiten und Veranstaltungen, die in der Gemeinde ausgeführt oder geplant werden. Jesu Wesen, Lehre und Leben sollen Inhalt und Ziel des Lebens aller Gemeindeglie der sein. Besondere Ehre soll Gott durch die Segnung des Volkes Israel zuteil werden. 

Familiär
Unsere Beziehungen zu Gott, untereinander und zu allen Menschensollen liebevoll und familiär sein. Ehrlichkeit, Offenheit und Feinfühligkeit sollen unseren Umgang in Gremien, imGottesdienst, in den verschiedenen Gruppen und auch im privaten Miteinander bestimmen. Maßstab, Motivation und Kraftquelle hierzu ist Gottes Liebe zu uns.

Evangelistisch
Der Missionsbefehl Jesu soll nach besten Kräften gefördert und ausgeführt werden. Orientierungsmaßstab hierzu ist das Reden undHandeln Jesu. Alle Gruppen und Veranstaltungen sollen dahingehend ausgerichtet sein, das von Gott Empfangene zeitgemäß mitzuteilen.

Barmherzig
Durch alle Gemeindeglieder sollen die uns von Gott geschenktenGaben und Dienste sowohl geistlicher, wie auch materieller Art nach jeweiligem Vermögen und Begabung weitergereicht und vervielfältigt werden.  Die Gemeinde soll ein Zuhause für Hoffende wie für Hoffnungslose bieten. Wirklich Hilfsbedürftige sollen echte Hilfe und Gemeinschaft erfahren.

Aus diesen 4 Grundzügen ergeben sich folgende Elemente die für uns in der Gemeindearbeit primär wichtig sind:

1. Alle Lehr-, Verkündigungs- und Dienstbereiche der Gemeinde sollen:Jesus im Zentrum haben und den Grundsätzen der Bibel entsprechen. im Gebet gegründet und getragen werden. Wir glauben, daß das Gebet eine Schlüsselfunktion für  wirksame Gemeindearbeit hat. Deshalb verpflichten wir uns dazu eine Gemeinde zu sein, die

im Gebet lernend,  wirksam und anhaltend ist (d.h. in Lobpreis, Anbetung, Bitte, Fürbitte, Danksagung und geistlicher Kampfführung entsprechend 2.Kor.10,3-6).

zeitgemäß, verständlich und effektiv (d.h. den zu erreichenden Zielen förderlich) sein. Dazu benützen wir auch alle uns zur Verfügung stehenden Medien, Dienste und Möglichkeiten.so gestaltet sein, daß jeder gemäß seiner Reife, seines Alters, seinem persönlichen Hintergrund und seiner Gaben ausgebildet wird.

qualitativ so hochstehend wie nur möglich sein und den ganzen Ratschluß Gottes vermitteln (d.h. nicht auf spezielle Themen beschränkt bleiben).von Menschen durchgeführt werden, die von Gott berufen und befähigt sind, Vorbildfunktion ausüben können und sich in das Gesamt- konzept der Gemeinde einfügen wollen.

2. Einmütigkeit und liebevoller Umgang zuerst in derLeiterschaft, dann in der Gemeinde und danach auch  im ganzen Leib Christi. Das bedeutet:  

Wir setzen nur Älteste und Leiter ein, wenn die Gemeinde und die bereits vorhandenen Leiter eine vom Heiligen Geist gewirkte Einmütigkeit darüber empfinden.

Unser privates wie auch unser gemeindliches Miteinander soll offen, ehrlich und vertrauenswürdig sein. Besonders die Veranstaltungen sollen von einer familiären Atmosphäre geprägt sein. Elementen, die der Einheit und Liebe entgegenwirken, wollen wir keinen Raum geben, sondern sie schnell, engagiert und konsequent ausr„umen. Dazu geh”rt eine vergebende sich gegenseitig annehmende Haltung und auch eine Gemeindeordnung im Sinne von Mt.18,15 ff.

Wir suchen und fördern die Gemeinschaft, Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen christusgläubigen Gruppen, Werken und Gemeinden freuen uns über deren Wachstum und reden förderlich von ihnen.

Wir halten uns an die Dienststruktur des Neuen Testamentes, wonach Gott der Gemeinde (teilweise lokal, teilweise Übergemeindlich) Älteste, Diakone und andere Glieder gesetzt hat. Deren Aufgabe ist es, allen Gläubigen zu helfen ihre Gaben zu finden, einzusetzen und sie in diesen Gaben zu schulen. Auf diese Weise soll die Gemeinde aufgebaut werden.

Wir wollen unsere Beziehungen im Sinne des biblischen Begriffs"Koinonia" gestalten. Dies bedeutet, daá jeder sich für den anderen verantwortlich fühlt und gemäß seiner Kraft und seinen Möglichkeiten unter der Führung des Heiligen Geistes mithilft, Mangel beim anderen zu beheben.

3.  Wir nehmen den Evangelisationsbefehl Jesu ernst und wollen eine gesellschaftsbezogene Gemeinde sein:

Wir verpflichten uns für die in Verantwortung und Autorität stehenden Obrigkeiten zu beten, zunächst in unserer Region, dann auch landes- und bundesweit.

Wir streben bei den Mitbürgern einen guten Ruf an, sofern dies nicht mit ungöttlichen Kompromissen "erkauft" werden muß. Das bedeutet auch, daß wir uns bemühen, unsere gesellschaftlichen Positionen treu, verantwortungsbewußt und gemäß den Prinzipien Gottes auszufüllen.

Wir bemühen uns nicht nur Menschen für Jesus zu gewinnen, sondern sie auch zu Jüngern zu machen, in dem wir sie taufen, belehren und sie zum Dienst ausbilden.

Wir unterstützen evangelistische Aktivitäten innerhalb des Leibes Jesu allgemein und fördern das Entstehen neuer Gemeinden, vorrangig in Gebieten, wo es keine christuszentrierte, lebendige Gemeinde gibt oder die bestehenden Kirchen und Gemeinden über längere Zeit kein Wachstum verzeichnen können.

Wir möchten alle Möglichkeiten, Gaben und Methoden nutzen, die uns der Heilige Geist zur Verfügung stellt. Hierbei haben wir die persönliche Evangelisation (oikos-Faktor) als die zur Zeit wirksamste Methode entdeckt und möchten diese vor allem fördern und praktizieren.

4.  Wir wollen eine gesellschaftlich verantwortliche Gemeinde sein:

Wir bemühen uns eine Gemeindearbeit durchzuführen, die möglichst vielen Menschen entgegenkommt und ihnen die Möglichkeit gibt, Gemeinschaft und Hilfe zu finden, im Glauben zu wachsen, ihre Gaben einzusetzen und sich wohlzufühlen. 

Wir möchten auch soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen, soweit dies unseren Kräften und Möglichkeiten entspricht. Dazu könnte gehören: die Arbeit unter Behinderten, Kranken, sozial schwachen Mitbürgern, Suchtgefährdeten, Alleinstehenden und jugendlichen Randgruppen.

Wir bilden entsprechend unterschiedliche Kleingruppen wie z.B. Hauskreise, Kinder- und Jugendgruppen, Pfadfinderarbeit, Frauen- arbeitskreis, sowie auch Aktionsgruppen, seelsorgerliche Einrichtungen, soziale Hilfsdienste u.s.w.

Wir sind keine exklusive Gruppe, sondern empfinden uns als Teil der ganzen Gemeinde Jesu und begrüßen von daher andere Gemeinden und Werke, die gemäß ihrem gottgegebenen Auftrag dienen. Wir suchen die Zusammenarbeit mit ihnen und brauchen ihre Ergänzung, um effektiv dienen zu können.

Wir erwarten vom Einzelnen Achtung und Wertschä tzung gegenüber anderen und eine Einordnung in die Leiterschafts- und Gemeinschaftsstruktur der Gemeinde.

Alle Ämter und Aufgaben in der Gemeinde sind Dienste zum Wohl der anderen. Wir achten darauf, daß keine selbstbezogene Haltung Einzelner oder der ganzen Gemeinde entstehen kann, sondern wollen gemäß unserer Gaben und Kräfte Dienstleistung tun und jeden Bereich der Aktivitäten immer wieder nach diesem Grundsatz bewerten und korrigieren.  

Außerdem schätzen wir: Persönliche Nähe, Fröhlichkeit und den Verzicht auf unnötige Formen in den Veranstaltungen und sonstigen Begegnungen. Wir möchten, daß Besucher gerne mitgebracht werden und alle sich wohl fühlen. Deshalb verzichten wir auch auf einen religiösen Jargon und sprechen uns per Vornamen oder mit Herr oder Frau an.

Das Anwenden von Geistesgaben (Charismen). Wir lehren und praktizieren das Priestertum aller Gläubigen. 1.Petr.2,9 und 1.Kor.14,26.Konstruktive, der Person oder Sache dienende Ermahnung. Wir sind Lernende auf dem Weg und deshalb auch für ernstgemeinte und liebevolle Hilfestellung dankbar.Die Bereitschaft und Willigkeit zum Dienst und zum Wachsen darin. Wir möchten auch den Freiraum zum Fehlermachen und Lernen geben.

 

© 2012 Hoffnung Für Alle